Moderne Schrittmotorentechnologien bieten potenziell erhebliche Effizienzsteigerungen und Präzisionsvorteile durch den Einsatz von Closed-Loop-Systemen. Im Gegensatz zur traditionellen Open-Loop-Steuerung ermöglichen sie eine adaptive Stromregelung dank Encodern, die die aktuelle Rotorposition kontinuierlich überwachen. Dies reduziert nicht nur Wärmeentwicklung und Stromverbrauch, sondern verbessert auch die Positionsgenauigkeit und erhöhte Beschleunigungen, die zwei- bis dreimal höher als bei konventionellen Systemen sind. Mit bis zu 20.000 Regelzyklen pro Sekunde sind diese Systeme für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen geeignet, einschließlich solcher, die hohe Präzision und geringe Wärmeentwicklung erfordern, wie in der Medizintechnik. Die Wahl zwischen Open-Loop und Closed-Loop sollte daher auf spezifischen Anforderungen basieren, da beide Systeme wertvolle Lösungen in der Antriebstechnik bieten.
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Für die Auswahl der passenden Steuerungskomponente sind insbesondere geforderte Aktualisierungsraten ausschlaggebend. Diverse Motion-Control-ICs unterstützen 10.000 und mehr Zyklen pro Sekunde, was ihre Integration in schnelle industrielle Anwendungen ermöglicht. Dies macht die Technologie sowohl für klassische als auch für neue Applikationsbereiche attraktiv – von der Elektronikfertigung bis zum Hochgeschwindigkeitsaktuator.
Die Entscheidung zwischen offenem und geschlossenem Regelkonzept sollte letztlich immer anhand individueller Anforderungen an Beschleunigung, Genauigkeit, Energieeffizienz und Kosten erfolgen. Fortschritte in Motor- und Sensortechnik eröffnen dabei immer neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Automatisierung.
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