Egal, ob sich der Maschinen- und Anlagenbauer in einer Anwendung für Barcode oder RFID entscheidet: Die gemeinsame Basisplattform der Laserscanner-Produktfamilie CLV6xx und des 13,56MHz-Identifikationssystems RFH620 bietet einheitliche Parametrier- und Bedienoberflächen, durchgängig kompatible elektrische Anschlusstechnik und identische Feldbuskomponenten. So kann der Anwender seine Auto-ID-Lösungen flexibel umsetzen. Hinsichtlich Lesegeschwindigkeit und Lesesicherheit stehen Komponenten zur Verfügung, die durch einheitliche Parametrierung und IT-Anbindung eine echte Plug&Play-Integration ermöglichen. Für eine Reihe von Applikationen, z.B. die Identifikation von Smart Labels oder die Ausrüstung von Staplerfahrzeugen mit Ident-Technik, erweist es sich als weiterer Vorteil, dass sich die Sick-Komponenten \’technologieübergreifend\‘ im gemischten Betrieb einsetzen lassen und so offen sind für eine spätere Migration von einer Auto-ID-Technologie zur anderen. Einfache Identifikationslösungen durch einheitliche Software-Basis Ob Objekte besser mit Barcodes oder mit elektronischen Datenträgern gekennzeichnet werden, entscheiden in der jeweils konkreten Applikation zahlreiche Randbedingungen. Dazu zählen die Datenmenge, Aktualisierungserfordernisse, Lesebedingungen (Reichweiten, Sichtkontakt) und Wirtschaftlichkeitsaspekte, z.B. bei einer Mehrfach-Nutzung von Datenträgern. Die beiden Auto-ID-Lösungen bieten Identifikationssicherheit. Darüber hinaus zählen sie zu den ersten Systemen, die Integratoren und Anwendern eine einheitliche Parametrier- und Bedienoberfläche, durchgängig kompatible elektrische Anschlusstechnik, integriertes Ethernet und identische Feldbuskomponenten bieten. Abgesehen von ihren technologiespezifischen Leistungsmerkmalen sind der Barcode-Scanner und das RFID-Lesegerät damit intelligente Sensoren und somit die wichtigen Sinnesorgane der IT. Die Kommunikationsfunktionen beider Systeme werden in der gleichen, zentralen Software Sopas-ET zusammengeführt und verfügbar gemacht. Sopas-ET ist eine geräteübergreifende, grafische und einfache Konfigurationssoftware für alle Sick-Geräte. Sie bietet das gleiche Look&Feel für alle hauseigenen Barcode- und RFID-Systeme – vom Verbindungsassistenten für Netzwerk-Applikationen bis zu einem über die gesamte Parametrierung aktivierbaren Diagnosefenster. Zur Abbildung und Optimierung des Leseverhaltens werden identisch aufgebaute Diagramme genutzt. Die Analyse von Ein- und Ausgängen im Event-Monitor unterscheidet sich zwischen CLV6xx und RFH620 nicht. Die Auswirkungen von Parameteränderungen werden auf dem gleich aussehenden Diagnosemonitor angezeigt. Abhängig von der Komplexität einer Aufgabenstellung oder dem jeweiligen Nutzer können z.B. für Programmierung, Inbetriebnahme, Service und Wartung unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten auf die Systemparameter zugelassen werden. Das schützt einerseits einmal parametrierte Daten und reduziert andererseits die Anzahl von Parametern auf das jeweils erforderliche Minimum. Anschlusstechnik komplett kompatibel Die Einheitlichkeit der Bedienung setzt sich bei der elektrischen Anschlusstechnik fort. Die 15-polige Leitung mit D-Sub-HD-Stecker als Standard ist für beide Auto-ID-Lösungen ebenso identisch wie die Ethernet-Anschlussversionen mit M12-Buchse für die Ethernet-Schnittstelle und M12-Stecker für Stromversorgung, Triggerung, Host- und Auxiliary-Schnittstellen sowie CAN-Bus. Dadurch ist es möglich, BarcodeScanner und RFID-Leser 1:1 gegeneinander auszutauschen, sollte sich dies aus konstruktiven oder prozesstechnischen Gründen als sinnvoll erweisen. Deshalb können die optischen und elektronischen Lesegeräte im gemischten Betrieb eingesetzt werden. Das kann dann erforderlich sein, wenn Smart Labels in einem Prozess sowohl über den Barcode als auch über den 13,56MHz-Transponder identifiziert werden müssen. Ein anderes Beispiel ist die Ausrüstung von Staplerfahrzeugen mit beiden Technologien. Das gilt z.B., wenn per RFH620 eine elektronische Codierung an einem bodenebenen Stellplatz gelesen werden muss, während der Scanner den Barcode auf der dort befindlichen Palette erfasst und beide Informationen z.B. in einem Warenwirtschaftssystem zu Steuerungs- und Plausibilitätszwecken benötigt werden. Einheitliche Offenheit für verschiedene Feldbus- und IT-Umgebungen ist ein weiteres gemeinsames Merkmal beider Auto-ID-Lösungen. Kommunikationsseitig sind beide Systeme als Varianten mit CAN-Bus- oder mit Ethernet-Schnittstelle erhältlich. Darüber hinaus stehen für beide Technologien identische Feldbus-Gateways zur Verfügung, die eine Integration in Profibus-DP- und DeviceNet-Netzwerke ermöglichen. Die Multiplexer-Funktion, mit der die Geräte im CAN-Sensor-Netzwerk betrieben werden können, ist bei allen CLV6xx bereits nutzbar. Zwei Technologien – ein Diagnose-Tool Aufgrund der Vernetzbarkeit bieten sowohl die Scanner der CLV6xx-Baureihe als auch die RFH620-Schreib-/Lesegeräte die Möglichkeit der Fernwartung – in beiden Fällen über das Remote-Diagnosetool RDT400 von Sick. Mithilfe der grafischen Visualisierung lassen sich die Barcode-Scanner und die Schreib-/Lesegeräte sowohl lokal am jeweiligen Gerät als auch zentral von einem Kontrollrechner oder via Webbrowser von jedem Ort der Welt aus überwachen und kontrollieren. Dabei werden bereits vorhandene Netzwerk-Infrastrukturen und -Standardtechnologien wie Ethernet TCP/IP, oder Ethernet-IP genutzt. Visualisiert werden u.a. individuell periodisierbare sowie Langzeit-Leseergebnisse, Leistungsstatistiken der einzelnen angeschlossenen Geräte sowie weitere für die jeweilige System-Performance relevante Parameter. Mithilfe des RDT400 ist es somit möglich, anlagenspezifische Lösungen zur vorbeugenden Instandhaltung umzusetzen und so das Ziel der höchstmöglichen Anlagenverfügbarkeit zu unterstützen. Einheitliche IT-Umsetzung für Transponder & Barcode-Etikett Mit der Systemeinheitlichkeit der beiden vorgestellten Systeme wird für Integratoren und Anwender die Komplexität bei der Umsetzung von Auto-ID-Lösungen reduziert. Identische Bedienoberflächen, elektrische Anschlusskonzepte und IT-Integrationsmöglichkeiten gewähren die Projektierung von konkreten Applikationen lange bevor die Frage der Identtechnologie – Barcode oder RFID? – zu klären ist. Die informationstechnische Umsetzung erfolgt in einer einzigen, identischen Welt – unabhängig davon, ob am Ende ein Barcode-Etikett, ein Transponder oder auch ein Hybrid-Label zu identifizieren sind. Den Integratoren gibt das Planungssicherheit, weil ihre Konzepte nicht mit dem Wechsel einer Technologie wertlos werden; den Anwendern bringt die Einheitlichkeit ein hohes Maß an Investitionssicherheit, weil sie das Grundkonzept der Lösung immer nutzen können und die Datenerfassung am Objekt den jeweiligen Gegebenheiten anpassen können, ohne komplexe Änderungen der IT-Prozesse durchführen zu müssen. Schließlich profitieren alle Beteiligten davon, dass sie neben der Systemtechnik der CLV6xx bzw. des RFH620 auch kompetenten, weltweiten Support und Service aus einer Hand beziehen können.
Barcode und RFID: Zwei Technologien, eine Integrationslösung
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